Auf was sollte man beim Kauf eines Crosstrainers achten?

Auf was sollte man beim Kauf eines Crosstrainers achten

Besonders praktisch für das Training in den eigenen vier Wänden ist natürlich ein Crosstrainer. Dieser lässt sich in der Regel leicht bedienen und aufstellen. Doch worauf sollte beim Kauf des Crosstrainers genau geachtet werden? Als erster Punkt ist immer wichtig, sich seine Wohnverhältnisse anzuschauen und sich selbst zu fragen, ob genügend Platz in der Wohnung vorhanden ist und ob sich der Crosstrainer ggf. einmal verstauen oder woanders unterstellen lässt. Zudem sollte man nicht direkt das erste Modell kaufen, sondern nach bestimmten Punkten das jeweilige Modell aussuchen. Zudem ist es sinnvoll zu wissen, ob der “klassische” oder der Ellipsentrainer gekauft werden soll. Der Unterschied zwischen beiden Modellen wurde bereits weiter oben erklärt.

1. Die Schwungmasse und das komplette Antriebssystem

Hier verhält es sich in etwa genauso wie beim erwähnten Ergometer. Es sollte auf ein höheres Gewicht der Schwungmasse geachtet werden, bzw. auf das komplette Zusammenspiel des Crosstrainers. Am Besten ist es, wenn das Gerät beispielswese im Geschäft getestet werden kann. Hier sollte ein harmonisches Bewegungsgefühl entstehen, es sollte nicht der Eindruck entstehen, dass man sich selbst schneller als der Crosstrainer bewegt. Daher kann es – je nach Modell- schon stimmig sein, ein Gerät mit einer Schwungmasse von 10 KG zu kaufen. Fällt die Schwungmasse niedriger aus, ist das Gerät in der Regel nicht gut ausbalanciert, bzw. fühlt sich in der Bewegung einfach nicht “rund” an.

2. Das Bremssystem

Damit der Crosstrainer möglichst lange hält und nicht so schnell kaputt geht, muss auch das Bremssystem beim Kauf selbstverständlich mit berücksichtigt werden. Wie beim Ergometer gehören vor allem Bremssysteme mit einem Elektromagnet zum heutigen Standard (https://www.meduni.com/crosstrainer-test/). Mit der Bremse wird der Widerstand angepasst, mit dem die Pedale getreten wird. Um möglichst eine große Bandbreite an Widerständen zu haben, sollten Käufer darauf achten, dass der Crosstrainer über mindestens 16 Einstellungen zum Widerstand verfügt. Bei richtig hochwertigen Geräten kann diese Stufe sogar überboten werden, so dass sich 20 Stufen einstellen lassen. Bei einem Probelauf sollten diese Stufen getestet werden, sie sollten sich nicht “alle gleich” anfühlen, sondern Unterschiede aufweisen.

3. Die Pedalen und der optimale Abstand beim Crosstrainer

Ein nicht zu unterschätzender Faktor beim Kauf des Crosstrainers, ist auch die Frage nach den optimalen Pedalen, bzw. dem richtigen Abstand der Pedalen. Dies ist insofern wichtig, da es bei “falschen” Pedalen sonst zu einer Fehlstellung der Hüfte kommen kann- Schmerzen und schlimmere Folgen sind damit vorprogrammiert. Daher sollte innere Abstand der Pedalen möglichst klein ausfallen. Ein Richtwert stellt hier ungefähr 5-8 Zentimeter dar. Ist der Abstand der Pedalen nämlich größer, geraten die Beine in eine X-Fehlstellung, diese belastet sowohl Knie- als auch Hüftgelenke.

4. Das Antriebssystem und der Lärm

Gerade in einer Mietswohnung müssen sich die Trainierenden auch an die Hausordnung oder Ruhezeiten halten. Zudem ist es für sie selbst auch besser, wenn der Crosstrainer möglichst leise arbeitet, so lässt sich ganz entspannt trainieren, während das Baby zum Beispiel seinen Mittagsschlaf macht. Das Antriebssystem ist gewissermaßen die Verbindung zwischen Tretlager, Bremse und Schwungscheibe. Grundlage bildet oft ein Poly-V-Riemen. Dieser sorgt auch dafür, dass der Crosstrainer möglichst leise arbeitet. Das Kugellager sollte möglichst nicht aus Plastik bestehen, ebenso wie der ganze Rahmen des Crosstrainers, der hochwertig und stabil verarbeitet sein sollte. Dies bedeutet auch, dass der Crosstrainer über ein hohes Eigengewicht verfügen sollte. Um den Transport zum Beispiel von Zimmer zu Zimmer zu erleichtern, haben etliche Geräte heutzutage Rollen eingebaut.

5. Der Computer und dessen Programme

Damit das Training auf dem Crosstrainer auch möglichst viel Freude bereitet und den nötigen Effekt bezüglich Ausdauer und Muskelaufbau erzielt, sollte das Gerät über ein vielseitiges Programm verfügen. So ist es möglich, die verbrauchte Kalorienanzahl, bzw. die Distanz oder das Tempo wiederzugeben, welches auf dem Crosstrainer zurückgelegt wurde. Auch Pulsmessungen, BMI-Messungen etc. lassen sich beispielsweise auf einer dazugehörigen App auf dem Smartphone speichern, so dass der Trainierende immer einen Überblick über die Trainingsfortschritte hat. Trainingsprogramme, die bereits im Computer eingespeichert sind, sowie verschiedene Widerstandsstufen, erhöhen den Spaß und die Abwechslung beim Training, halten auch die Motivation oben